SEO und Werbestrategien

Nun habt ihr also keine Zeit und Mühen gescheut, euch im Bereich des Affiliate Marketings mit einer eigenen Website / Preissuchmaschine zu integrieren. Letztendlich bestimmt über Erfolg oder Misserfolg einer Website das Marketing. Die Beste Website wird erfolglos bleiben, wenn niemand weiß, dass es sie gibt. Hier gibt es verschiedene Strategien, die zum Erfolg führen. Grundsätzlich hängt das auch wieder von dem jeweiligen Projekt ab. So sehen die Werbemöglichkeiten eines Videoportals bspw. ganz anders aus als die einer Preissuchmaschine. Es gibt verschiedene Möglichkeiten eure Produkte im World Wide Web bekannt zu machen.

1. Suchmaschinen
Suchmaschinen wie Google, Yahoo und MSN machen hierbei den Löwenanteil aus. Ca. 70% aller Kunden kommen aus Suchmaschinen. Steht euer Shop, müsst ihr diese also auf euch aufmerksam machen. Das funktioniert, indem ihr euch erst einmal bei ihnen anmeldet. Die wichtigsten heißen:

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  • Google = Google Webmastertools
  • MSN (Bing) = Bing Webmaster Center
  • Yahoo! = Site Explorer

Dabei ist Google mit einem Marktanteil von fast 60% natürlich der wichtigste Partn Yahoo ist in Übersee etwas beliebter als in Deutschland, liegt aber dennoch deutlich hinter Google. Nach der Anmeldung, schicken die Suchmaschinen in regelmäßigen Abständen ihre Robots (Spider) los, die eure Webseite nach interessanten Inhalten (Content) durchsuchen (crawlen) und diesen abbilden. Dabei gilt die goldene Regel. Einzigartiger Inhalt (Content) ist King! Bedeutet, dass Google und Co nichts mehr lieben, als Texte und Inhalte die es nicht auch schon auf anderen Webseiten gibt. Den doppelten Inhalt nennt man Dublicat Content und dieser wird mit einem schlechteren Ranking bestraft. Wie ihr sicherlich bestätigen könnt, klickt man als suchender bei Google auf Ergebnisse der ersten Seiten. Kaum jemand wird euch finden, wenn ihr auf Seite 250 steht. Wie weit vorne ihr gelistet werdet, hängt von einer Menge Faktoren ab. Die wichtigsten sind dabei der einzigartige Content und verweisende Backlinks (Links von anderen Webseiten zu eurer Seite).

Dabei wird ein Link von der New York Times höher bewertet, als einer der von einer „unbedeutenden“ Seite kommt. Um solche Backlinks könnt ihr euch selbst bemühen, indem ihr in verschiedenen Foren etc eure Links postet. Zwei Pages die euch ordentlich nach vorne bringen sind Youtube und Wikipedia. Von Wikipedia werdet ihr jedoch höchstwahrscheinlich gekickt, da eure Webseite für deren Maßstäbe zu unbekannt und unwichtig sein wird. Hier gibt es aber einen kleinen Trick. Um dennoch von „Wiki“ zu euch zu verlinken, ladet ihr auf der Fotoseite von Wikipedia ein Foto eurer  Website, Logo etc. hoch und verlinkt dieses. Ansonsten gilt: Umso mehr Backlinks, desto besser. Also immer schön verlinken. Einzigartiger  Content ist natürlich in einem Forum oder Blog auf dem sich täglich die Texte ändern kein Problem aber wie sieht es jetzt mit unserer  Preissuchmaschine aus, in der alle Produktbeschreibungen, Titel und Bilder bei der gesamten Konkurrenz gleich ausschauen? Hier seid ihr gefragt. Ich müsst die Überschriften, Titel und Texte etwas abändern. Ihr könnt auch RSS Feeds von anderen Seiten, in die eigene einbinden. Dann sind die Texte zwar nicht einzigartig aber dennoch selten. Ihr greift also mit eurem FTP Client auf  das Template zu und ändert die Überschriften. In manchen Programmen steht euch auch ein Editor zur Verfügung um selbst neue Contenttexte schreiben zu können. Wenn nicht, dann macht ihr das wieder über das Template.


2. Sozialen Netzwerken

– Wkw – Wer kennt wen
Diese Methode ist zwar nicht gern gesehen aber enorm effektiv. Man könnte sich mit einer neuen Emailadresse bei „Wkw (Wer kennt wen)“ anmelden. Danach könnte man sich Gruppen raussuchen, die kleiner als 150 Mitglieder zählen und diesen beitreten. Am besten gleich bei 100 Gruppen auf einmal. Nun gibt es dort die Funktion, allen Mitgliedern einer Gruppe die kleiner als 150 Mitglieder zählen eine Nachricht zu senden. Man könnte also jetzt bei 100 Gruppen á 100 Mitgliedern, 10.000 Menschen eine Nachricht schicken in der z.B. die URL eurer Page steht. Erfahrungsgemäß gehen 70-80% auf eure Seite. So ist es möglich pro Tag tausende Besucher auf eure Website zu leiten. Diese Methode geht so lange gut, bis die ersten Besucher  euch verpetzen. Danach wird das Konto bei Wkw gelöscht. Es wäre natürlich ohne weiteres möglich, das ganze Spiel nun mit einer anderen Mailadresse zu wiederholen. So käme man, wenn man dieses Szenario einmal pro Woche wiederholt, auf eine Besucherzahl von fast 50.000 Besucher pro Monat allein über diese Methode.

– MeinVZ / StudiVZ
Hier ist es von Vorteil, wenn ihr euch einen Firmenaccount zulegt. Als Name, den Namen
eurer Website angebt und als Bild euer Logo. Dann meldet ihr euch auch hier in vielen
Gruppen an, addet viele Leute und gründet eure eigene Gruppe. Die Wkw Methode ist hier zwar nicht möglich, aber so gelangen trotzdem genug Besucher auf eure Website.


3. Bewertungsportale

Verbraucher sind generell recht kritisch. Sie glauben aber  prinzipiell dass, was sie aus seriösen Quellen hören. Das machen wir uns zunutze, indem wir uns einen Account bei den größten Bewertungsportalen wie „Ciao.de“ zulegen und einen (natürlich sehr positiven) Erfahrungsbericht schreiben. Das hat zum einen den Vorteil, dass User die euch googlen einen seriösen Eindruck von euch bekommen, neue Kunden von Ciao auf euch aufmerksam werden und zum anderen natürlich einen weiteren Backlink der  euch im Google-Ranking weiter nach vorne bringt.


4. Merchant

Bei den großen Affiliate-Portalen (Belboon, Tradedoubler, Affilinet und Zanox) ist es nicht nur möglich für andere Firmen (Merchants) auf Provisionsbasis Werbung zu machen, sondern auch selbst als Merchant zu operieren. Diese Möglichkeit, setzt natürlich finanzielle Einlagen voraus. Meistens bezahlt ihr einen Grundbetrag an das Portal und ladet so euer  Werbekonto auf. Dann erstellt ihr euch ein Werbemittel (Banner etc.) und wartet darauf, dass interessierte Webseiten, die für euch werben wollen, sich bei euch bewerben. Die Abrechnungsart bleibt euch überlassen (PayPerClick, View, Sale oder Lead). Je nach Art bezahlt ihr immer dann, wenn euer Werbepartner XY euch einen Besucher vermittelt, der ein Produkt kauft oder sich bei euch anmeldet. Achtet bei den Partnern vor allem auf Seriosität. Da es auch Webseiten gibt, die die Anzahl der Werbeeinblendungen künstlich in die Höhe treiben und so quasi ohne Gegenleistung ihre Provision erhöhen. Das ist generell nur bei PerPerView und PayPerClick möglich. Wie das genau funktioniert, erkläre ich euch in den Kapiteln „Klickbetrug“ und „Leadbetrug“.


5. Foren

Meldet euch in vielen Foren an und postet dort Beiträge, Fragen und Links zu eurer Webseite. Auch hieraus resultiert wieder der Vorteil der Bekanntmache eurer Page und der des Backlinks. Es gibt hunderttausende Foren. Jedes behandelt meist ein spezielles Thema. Egal, welchen Inhalt eure Webseite behandelt, ein passendes Forum dazu gibt es bestimmt.


6. Videoposts

Eine weitere Möglichkeit des Marketings im Zeitalter des Web 2.0 sind Videoportale wie

  • Youtube
  • Clipfish
  • Google Video
  • MyVideo
  • Metacafe

und so weiter…

Bei diesen solltet ihr es je nach Projekt in Erwägung ziehen, dort kleine Werbevideos zu posten. Das geht schnell, ist kostenlos und erreicht Millionen Zuschauer. Links zu eurer
Webseite posten auch hier nicht vergessen!


7. Bannertausch

Der Bannertausch ist eine weitere kostenlose Möglichkeit, eure Webseite im Internet bekannt zu machen. Dabei wird auf anderen Webseiten, ein von euch erstelltes Werbebanner eingeblendet. Im Gegenzug baut Ihr ein Banner dieser Website in die eure ein. Es gibt auch diverse Bannertauschsysteme. Diese funktionieren ähnlich. Man meldet sich bei ihnen an, erstellt ein Werbebanner und bekommt ein Werbebanner  welches man auf seiner Webseite platziert. Euer Werbebanner wird nun auf allen andern Webseiten, die sich ebenfalls bei diesem Bannertauschsystem angemeldet haben, angezeigt. Dabei gibt es verschiedene Tauschraten. Eine Tauschrate von bspw. 10:9 bedeutet, dass für 10 Anzeigen auf eurer Webseite, euer Banner 9 Mal auf  anderen Webseiten angezeigt wird.


8. Newsletter

Eine wunderbare Möglichkeit, gerade im Bereich des Affiliate Marketings, Kunden auf dem Laufenden zu halten und zum kauf zu animieren sind Newsletter. Newsletter sind Emails, die ihr an eure Kundschaft verschickt. In diesen könnt ihr dann neue Produkte vorstellen oder den Kunden über Neuigkeiten informieren. Diese Newsletter sind nicht zu verwechseln mit Spam. Der Unterschied besteht im Wesendlichen darin, dass der Kunde euch zum Erhalt eines Newsletters sein Einverständnis gegeben hat. Um das zu tun, musste dieser natürlich schon einmal auf eurer Seite gewesen sein. Bei Newslettern geht es deswegen auch um wiederkehrende Kunden. Ein meiner Meinung nach hervorragendes Newsletterprogramm nennt sich „Intelligent Mailer“ Es läuft Serverseitig und Cronjobs sind auch möglich. Ich verlinke an dieser Stelle auf Grund von Urheberrechten nicht zum kostenlosen Download. Wenn ihr aber die Worte „Intelligent Mailer“ und „download“ in der Googlesuche kombiniert, dürftet ihr es auf der Ersten Seite finden ;-)


9. Spam (Strafbar)

Wer kennt das nicht. Einmal unachtsam mit der Emailadresse umgegangen, und schon flattern. Tag ein, Tag aus, neue unerwünschte Werbemails ins Postfach. Spam ist in Deutschland zwar ein Abmahngrund, jedoch sind diese Versuche selten von Erfolg gekrönt, da die Täter  anonym agieren. Und genau das sollte man auch, wenn man sich dazu entschließt Spam zu versenden. Diese Möglichkeit ist unter Umständen gewinnbringend aber nichts für Leihen. Es wären unter anderem, folgende Voraussetzungen zu treffen:

  • Abmahnsicherer Hoster im Ausland (USA/Holland/Russland)
  • Who.is Schutz. Am Besten einen doppelten
  • Ihr solltet keine Firma betreiben und diese dann noch unter  Umständen in eurem Seitenimpressum angeben. Wenn doch, dann eine Offshore Firma im Ausland

Mit einem kleinen PHP Codeschnipsel ist es ohne weiteres möglich, Emaillisten zu erstellen.

Hier könnte man auch welche zu Demonstrationszwecken downloaden:

  • Mailadressen 1
  • Mailadressen 2

Diese Maillisten könnte man nun in sein Emailprogramm importieren, sich ein Template erstellen und Spam versenden. Auf Grund dessen, dass manche Emaildienste wie bspw. Gmail (Google) alle Mails blockieren, die in einer bestimmten Zeit und Anzahl von einer  Adresse aus eingehen, würde es sich hier empfehlen, die Mails via Cronjob zu versenden. Wenn ihr mehr  über das „Spambusiness“ erfahren wollt, lest auch folgenden
Artikel

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