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Feb 27

EU-Regulierung – Bitcoin und Co. sollen auf den Prüfstand

Die EU hat sich erstmals in einem Gespräch mit Aufsichtsbehörden und Zentralbanken darauf verständigt, Kryptowährungen auf EU-Ebene stärker zu regulieren. Das sagte Vizepräsident Valdis Dombrovski am 26. Februar 2018 in Brüssel. Einen genauen Termin nannte er jedoch nicht.

 

Kryptowährungen bergen ein erhebliches Risiko für Anleger

Das sagte Valdis Dombrovski in einem Interview. Zudem müssten Anleger und Verbraucher besser vor den teils radikalen Kursschwankungen von Bitcoin, Litecoin, Ripple und Co. geschützt werden.

Nachdem der Bitcoin im Dezember 2012 seinen vorzeitigen Kursrekord von fast 20.000 USD erreichte, brach der Kurs im Januar um ca. 20% ein. Zeitweise verlor der Bitcoin sogar um 40% an Wert. Diese starke Volatilität ist Wasser auf den Mühlen der bei Kryprogegner. Diese betonen immer wieder, dass der Bitcoin eine riesige Blase sei. Nichts desto trotz konnte der Bitcoin in der Vergangenheit immer wieder in neue Kursdimensionen hervordringen.

 

EU sieht in Blockchain-Technologie auch neue Chancen

Dombrovski rief die EU dazu auf, die neu beschlossenen Geldwäschegesetze zeitnah umzusetzen. Das gelte auch für Tauschbörsen und Wallet-Provider.

Außerdem betonte er, dass die EU stark mit den internationalen Bigplayern zusammenarbeiten muss. Europa habe nur einen geringen Anteil am internationalen Handel mit Kryprowährungen. Es mache keinen Sinn sich der neuen innovativen Blockchain-Technologie zu verschließen. Die Kommission erwartet beim G20 Gipfel im November 2018 in Buenos Aires neue Gespräche um die Kryptowährungen. Es bleibt also abzuwarten was die Zukunft und die EU für Bitcoin und Co. in der Zukunft bereit hält.