Geld verdienen mit Kryptowährungen – So kauft man Bitcoins

Die Nachfrage nach der Kryptowährung Bitcoin steigt im selben Maße wie die Anzahl der Bitcoin-Millionäre. Ein Bitcoin kostete Anfang 2016 rund 350€. Im Dezember 2017 erreichte die Bitcoin Really ihren bisherigen Höhepunkt. Der Kurs kletterte auf über 16000€ pro Bitcoin und viele Anleger wurden schlagartig steinreich.

Nachdem der Kurs dieses Pik erreicht hatte fiel der Preis jedoch wieder ab. Die interessanteste Frage die sich also stellt ist: Lohnt es sich heutzutage noch in den Bitcoin zu investieren oder nicht?

Geht es um den Bitcoin gibt es auf dem Markt zwei vorherrschende Meinungen. Während Skeptiker in der Entwicklung ganz klar eine Blase oder ein Schneeballsystem sehen, augmentieren die Befürworter der digitalen Währung damit, dass die Währung bislang nach allen Rückschlägen zurück gekommen ist.

Fest steht: Welche Richtung der Kurs in Zukunft einschlagen wird kann niemand mit Genauigkeit sagen. Es gibt jedoch einige gute Gründe die für eine erneute positive Entwicklung der Kurses sprechen.

  • Grund 1: Der Bitcoin ist auf ca. 21 Millionen Stück begrenzt. Wie bei allen Dingen bei denen die Nachfrage das Angebot übersteigt, steigt auch der Preis an. Je weniger Bitcoins also noch übrig sind, desto wertvoller wird dieser wohl werden.
  • Grund 2: Kryptowährungen sind ein Zukunftsmarkt: Viele Menschen sehen in Kryptowährungen das Zahlungsmittel der Zukunft. Sie sind nicht an Banken gekoppelt und extrem fälschungssicher dank der Blockchain-Technologie.
  • Grund 3: Bitcoins sind anonym. Gerade in der heutigen Zeit suchen immer mehr Menschen nach Wegen anonym zu bleiben. Jüngste Berichte, wie die Abschaffung des Bargeldes, treiben immer mehr Menschen in alternative Währungen.

 

Der Bitcoinkurs auf seinem vorzeitigen Höhepunkt  im Dezember 2017

 

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Was sind Bitcoins überhaupt?

Bitcoins sind eine Kryptowährung wie Litecoin, Dash, Etherium und Ripple. Das bedeutet, dass kein „echtes“ physisches Geld existiert. Einen Bitcoin kann man also nicht in die Hand nehmen. Stattdessen existiert ein Bitcoin rein virtuell und kann innerhalb von Millisekunden den Besitzer wechseln. Da Kryptowährungen keiner Bank bedürfen werden sie auch oft als revolutionäre Währung oder gar als Währung der Zukunft angesehen.

 

Bitcoin-Mining: So entsteht ein Bitcoin

Da Kryptowährungen nicht physisch existieren, können Sie auch nicht gedruckt oder geprägt werden.

Stattdessen werden Sie errechnet. Stellen Sie die Rechenleistung Ihres Computers dem Bitcoin-Netzwerk zur Verfügung, erhalten Sie dafür als Belohnung Bitcoins. Beziehungsweise einen sehr kleinen Teil davon. Je mehr Rechenleistung Sie dem Netzwerk zur Verfügung stellen, desto höher Ihre Belohnung.

Das ist der Grund warum manche Anbieter ganze Serverparks mit Supercomputern betreiben, die den ganzen Tag nichts anderes machen als Bitcoins zu berechnen. Diese Serverparks stehen meist in Ländern mit extrem geringen Stromkosten wie Island. In Deutschland macht Bitcoin-Mining keinen Sinn, da die Stromkosten den Gewinn der Bitcoins übertreffen.

 

Sind Bitcoins sicher?

Bitcoins und andere Kryptowährungen verwenden die sogenannte Blockchain-Technologie. Diese gilt als besonders sicher.

Jeder Bitcoin hat eine virtuelle Seriennummer. Schickt Verkäufer A einen Bitcoin an Käufer B, so wird diese Transaktion von allen Computern im Netzwerk überprüft und notiert. Erst wenn sich alle Computer darüber einig sind, dass der Bitcoin noch nicht ausgegeben wurde wird die Transaktion ausgeführt und notiert. Das passiert im Bruchteil einer Millisekunde.

 

Wie kann ich Bitcoins kaufen?

Wer sich mit dieser vermeintlich leichten Frage beschäftigt hat wird vielleicht festgestellt haben, dass das in Deutschland gar nicht mal so einfach ist. In manchen Länder ist es sogar verboten und wiederum andere spielen mit dem Gedanken den Handel mit Bitcoins zu verbieten.

Wer in Deutschland in Kryptowährungen investieren will, kann das noch auf unterschiedlichen Wegen tun. Wir zeigen Ihnen nachfolgend alle Wege auf.

 

Im Ausland gibt es Bitcoins sogar an der Tankstelle

In unserem deutschsprachigem Nachbarland Österreich ist es beispielsweise möglich, Bitcoins offline an Tankstellen und anderen Verkaufsplätzen zu erwerben. Dafür gehen Sie einfach in das Geschäft und kaufen eine bestimmt Anzahl Bitcoins. Im Austausch erhalten Sie einen Bon den Sie dann auf der Internetseite des Anbieters einlösen können. Schon sind Sie stolzer Besitzer der Kryptowährung.

In Deutschland sieht die Sache leider anders aus. Wer hierzulande Bitcoins einkaufen will, kann dies ausschließlich online tun.

 

Wie kann man in Deutschland Bitcoins kaufen?


Variante 1: Direkt von Privat zu Privat

Die Anzahl Derer die in Deutschland Bitcoins besitzen steigt täglich an. Klar, dass man mit Bitcoinbesitzern in Kontakt treten kann um sich direkt mit der Währung einzudecken. Eine gute Möglichkeit dafür bietet zum Beispiel die Website bitcoin-treff.de. Dort kann man sich direkt und ohne Zwischenhändler an Verkäufer wenden oder auch selbst verkaufen. Der große Vorteil von Privatkäufen ist die absolute Anonymität. Kein Mensch und keine Bank der Welt bekommt etwas von Ihrem Kauf oder Verkauf mit. Eine Voraussetzung ist jedoch, dass Sie eine Bitcoin-Wallet besitzen. Eine digitale Geldbörse also in dem die Währung gespeichert wird.

 

Variante 2: Bitcoins auf einem Marktplatz kaufen

Eine weitere Möglichkeit an die begehrte Währung zu kommen, ist über einen Marktplatz. Auch hier ist die Anonymität gewährleistet. Es gibt nationale und internationale Marktplätze auf denen mit Bitcoins gehandelt wird. Hier treten ebenfalls Verkäufer und Käufer in einen direkten Kontakt miteinander. Eine Bitcoin-Wallet ist also auch hier Voraussetzung.

Der Tausch auf einem Marktplatz findet immer gegen eine anderer Währung statt. Nicht immer zwingend gegen den Euro. Man sollte also die Wechselkurse genau im Auge behalten. Das können Sie z.B. auf unserer Kurs-Übersichtsseite.

Manche Marktplätze erheben Gebühren. Über diese sollte man sich im Vorfeld genauestens informieren.

 

Variante 3: Der Kauf über eine Bitcoin-Börse

Möchte man nicht direkt mit dem Verkäufer oder Käufer Kontakt aufnehmen, so kann man einen Zwischenhändler einschalten. Das ist auf einer sogenannten Bitcoinbörse möglich. Der Handel findet hierbei vollkommen automatisch statt. Als Zahlungsmittel kommen klassische Währungen wie der Euro oder der US-Dollar zum Einsatz. Eine klassische und bekannte Bitcoin-Börse ist zum Beispiel die Seite CEX.IO.

Diese Variante ist allerdings nicht ganz so anonym wie die ersten zwei Methoden. Es müssen nämlich auf der Börse diverse Angaben von Käufer und Verkäufer hinterlegt werden. Der Verkäufer muss beispielsweise angeben wie viele Bitcoins er zu welchen Preis kaufen möchte. Der Verkäufer wie viele Coins er bereit ist zu welchem Kurs abzugeben. Die Software sucht dann automatisch nach passenden Handelspartnern und wickelt den Deal ab.

Auch hier fallen in aller Regel Gebühren an. Bevor man als Käufer etwas kaufen kann, muss man sein virtuelles Konto bei der Börse mit Geld aufladen. Danach kann es losgehen.

 

Variante 4: Bitcoins in Form von CFDs handeln

Wer Bitcoins nicht physisch kaufen möchte aber dennoch an der Kursentwicklung teilhaben will, kann dies über CFDs tun. Hierbei kommen Sie nicht wirklich in den Besitz eines Bitcoins sondern entscheiden lediglich in welche Richtung sich der Kurs entwickelt. Gerade bei dem Handel mit CFDs sind exorbitant hohe Gewinne in kürzester Zeit möglich. Außerdem ist man sehr flexible und kann schnell ein- und aussteigen. Diese Anlageform bietet allerdings auch ein größeres Risiko. Sollte sich der Kurstrend gegen einen entscheiden kann man schnell viel Geld verlieren. Vor allem wenn man mit einem Hebel tradet. Man sollte sich also im Vorfeld genaustens mit dem Risikomanagement auseinandersetzen und Stoplosses einsetzen.

 

Variante 5: Bitcoin-Zertifikate kaufen

Auch bei dieser Methode können Sie Bitcoins handeln, ohne diese tatsächlich zu besitzen. Sie handeln sogenannte Partizipations-Zertifikate. Also Derivate. Diese Anlageform gilt als sehr risikoreich weshalb Anleger sich im Vorfeld eine gute Strategie ausarbeiten sollten.

 

Fazit

Auch wenn der Kurs in jüngster Zeit sehr stark angestiegen ist, bedeutet das keinesfalls dass der Handel mit Bitcoins ein Selbstläufer ist. Ganz im Gegenteil. Wer in Bitcoins investiert und einfach nur darauf wartet dass der Kurs ins Unermessliche steigt, kann hiermit böse scheitern. Wie immer bestimmen Angebot und Nachfrage den Kurs. Zur Zeit besteht eine sehr hohe Nachfrage nach Kryptowährungen weshalb der Kurs stark gestiegen ist. Das muss nicht immer so bleiben! Eine ausgiebige Recherche ist also unabdingbar. Auch andere Kryptowährungen wie Litecoin, Dash, Etherium und Ripple hängen wie die Vergangenheit gezeigt hat eng mit der Preisentwicklung des Bitcoins zusammen.

 

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