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Feb 19

Microsoft: „OneDrive“ löst den alten Cloud-Dienst „SkyDrive“ ab

onedrive-skydriveNach einem Rechtsstreit mit dem englischen Konzern „Sky“ ändert Microsoft den Namen seines Cloud-Speicherdienstes von „SkyDrive“ zu „OneDrive“. Bereits registrierte Nutzer müssen jedoch keine Veränderungen befürchten, heißt es. Alle Dateien bleiben wie gewohnt abrufbar.

Microsoft stellt nach und nach alle Speicherdienste ab und bündelt Sie in einem Cloud-Dienst. Hier können von allen internetfähigen Geräten aus Fotos, Dateien und Videos abgelegt und herunter geladen werden. Diese können unter der Internetadresse onedrive.com mit jedem Gerät hinterlegt werden. Ein paar Änderungen gibt es jedoch.

Das ändert sich mit OneDrive

Es ist nun möglich verschiedene Dateien und Ordner in der OneDrive-Cloud freizugeben und mit anderen Usern zu teilen. So können sie gemeinsam an Projekten arbeiten. Personen, die von Ihnen die entsprechenden Rechte zugewiesen bekommen haben, können außerdem wiederum Personen einladen. So können große Projekte entstehen. Über weitere Änderungen schweigt sich Microsoft bisher jedoch noch aus. Dass es noch welche gibt, lässt sich aber stark vermuten. Man darf also gespannt sein.

 

„OneDrive“ Werbevideo von Microsoft

So lässt sich die Speicherkapazität erhöhen

Jeder neue User erhält bei der Registrierung 7 GB freien Speicher. Wem das nicht ausreicht, der kann diesen kostenlos erweitern, indem er zum Beispiel den automatischen Dateienupload für sein Handy einschaltet. Dann werden automatisch alle Dateien, Fotos und Videos die Sie mit Ihrem Smartphone aufnehmen an die Cloud gesendet. Es gibt dann weitere 3 GB Speicherkapazität geschenkt. Wenn Ihnen das immer noch nicht reicht, können Sie Freunde und Bekannte einladen und erhalten dann eine Prämie in Form von weiteren 5 GB. Wem das alles zu wenig ist, der kann sich seine Speicherkapazität dazukaufen.

Kritik an Cloud-Speicherdiensten

Viele Kritiker stehen dem wachsenden Trend von Cloud-Speicherdiensten skeptisch gegenüber. Sie befürchten Sicherheitslücken. Die Anbieter solcher Dienste widersprechen jedoch und schwören auf die Sicherheit Ihres Angebotes. Wie unterschiedlich die Ansichten auch sein mögen, sicher ist jedoch, dass jeder User sich darüber im Klaren sein sollte, dass seine Dateien auf einem anderen Server liegen. Selbst der sicherste Server kann gehackt werden und die Kontrolle haben dann nicht mehr Sie alleine. Man sollte sich deshalb sehr genau überlegen, ob man wirklich seine privaten Dateien dort ablegen muss oder sie nicht vielleicht doch lokal abspeichern kann.

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