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Feb 20

Whats-App an Facebook für 19 Milliarden US-Dollar verkauft

facebook-uebernimmt-whatsappDer US-amerikanische Onlineriese Facebook hat für 19 Milliarden US-Dollar den Nachrichtendienst Whats-App gekauft. Nach einer Aussage, des Facebook-Chefs Marc Zuckerberg, dauerte der Deal nur zwei Stunden. Er und Whats-App Gründer Jan Koum haben sich bei einem Teller schokoladenüberzogener Erdbeeren, die eigentlich für Zuckerbergs Frau zum Valentinstag vorgesehen waren, auf den Milliardendeal geeinigt, sagt er. Insider geben jedoch an, dass die Gespräche schon seit über zwei Jahren laufen. Jetzt erst habe Zuckerberg ein konkretes Angebot gemacht, was letztendlich zur Übernahme führte.

 

Warum kauf Facebook den Dienst Whats-App?

Facebook verspricht sich dadurch einen langfristigen Gewinn. Zuckerberg betonte, dass Facebook mit verschiedenen Varianten Geld aus dem Deal schöpfen könne. Wie genau jedoch das aussehen könnte, ließ er offen. Whats-App soll weiterhin werbefrei und kostenlos bleiben. Facebook-Aktionäre bemängelten in der Vergangenheit immer wieder, dass viele Benutzer zu Whats-App überlaufen. Möglicherweise ist das einer der Hauptgründe für den raschen Kauf.

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Die Länder in denen Facebook oder Whats-App vorne liegen

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Die Whats-App Erfolgsgeschichte

Whats-App nutzen bereits über eine Milliarden Menschen auf der Welt. Alleine in Deutschland gibt es rund 30 Millionen Menschen die es auf ihrem Smartphone oder Tablet haben. Tendenz steigend. Viele Personen ziehen den Onlinedienst einer herkömmlichen SMS vor. Man bezahlt eine kleine Jahresgebühr und kann so viele Jan-Koum-dealNachrichten versenden wie man will. Das kommt gut an.

Als der Gründer Jan Koum in den 90er Jahren mit seiner Mutter aus der Ukraine in die USA auswanderte, lebten beide in ärmlichen Verhältnissen und waren auf Sozialleistungen angewiesen. Damals hätte er sich wohl kaum träumen lassen, einmal ein Milliardär zu sein. Privat soll Koum der Deal rund 7 Milliarden USD eingebracht haben.

Er unterschriebt den Vertrag demonstrativ vor dem Sozialamt, an dem er früher für Essensmarken anstehen musste. Koums Ziel war und ist es, den Onlinedienst so leicht bedienbar wie möglich zu halten. Jeder Mensch, egal welcher Altersklasse, soll damit umgehen können.

Warum ein so hoher Kaufpreis?

19 Milliarden USD ist ein beachtlicher Preis für einen solchen Dienst. Zuckerberg sagte dazu, dass ein Unternehmen was bereits über 1 Milliarde Nutzer hat, unglaublich wertvoll sei. Damit dürfte der Visionär wohl richtig liegen. Ein weiterer Grund für die große Summe ist wohl das wachsende Interesse anderer Branchenriesen an dem Dienst. So hat wohl auch Google versucht das Unternehmen zu schlucken. Whats-App soll allerdings abgelehnt haben. Facebook überweist erst einmal 4 Milliarden USD und Aktien im Wert von 12 Milliarden USD. Weitere Aktien im Wert von 3 Milliarden USD sollen in den kommenden Jahren folgen. Die Facebook-Aktie verlor kurz nach dem Bekanntwerden der Übernahme 3%.

Was ändert sich durch die Übernahme?

Ersteinmal soll sich gar nichts ändern, betonten beide Seiten. Whats-App soll weiterhin kostenlos (für eine kleine Jahresgebühr) zur Verfügung stehen und auch weiterhin werbefrei bleiben. Auch die knapp 50 Mitarbeiter von Whats-App sollen unabhängig von dem Mutterkonzern Facebook arbeiten können. Zuckerberg sagte:“Es wäre dumm sich in so einem erfolgreichen Unternehmen einzumischen“.

 

 

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